Renee Schroeder

Geboren 1953 in Joao Monlevade, Brasilien.

1967 Übersiedlung nach Bruck an der Mur, Steiermark.

Professorin für Biochemie an der Universität Wien, Forscherin und Buchautorin.

Ehemaliges Mitglied der Bioethikkommission, des Rates für Forschung- und Technologieentwicklung des Präsidiums des FWF (Fonds zur Förderung des Wissenschaftlichen Forschung). Derzeit Mitglied des Vorstands des WWTF (Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds), des Zoom Kindermuseums und des Kuratoriums Forum Alpbach.

Trägerin zahlreicher Preise und Auszeichnungen:

  • 1984 SANDOZ Forschungspreis für Biologie;
  • 2002 Wissenschaftlerin des Jahres;
  • 2003 Wittgensteinpreis;
  • 2005 Preis der Stadt Wien für Natur- und Technische Wissenschaften;
  • 2006 Großes Ehrenzeichnen für Verdienste um die Republik Österreich;
  • 2007 Frauenpreis der Stadt Wien;
  • 2011 Eduard Buchner Preis der Deutschen Biochemischen Gesellschaft;
  • 2012 und 2017 Wissenschaftsbuch des Jahres;
  • 2015 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.

Warum Liste Pilz?

Vor 50 Jahren kam ich als 14-jährige nach Österreich und war sofort von diesem Land begeistert! Ich lernte schnell Deutsch und meine MitschülerInnen gaben sich große Mühe mir auch Steirisch beizubringen. Einer dieser Mitschüler war Peter Pilz.

Nach meinem Biochemiestudium an der Universität Wien, zog es mich hinaus in die Welt um mein Wissen zu vertiefen. 1989 kam ich an die Universität Wien zurück. Seitdem forsche ich mit Leidenschaft um zu verstehen wie Leben entstanden ist. Dieses Wissen teile ich gerne mit meinen Mitmenschen, deswegen schreibe ich mit viel Engagement populärwissenschaftliche Bücher. Die Arbeit mit jungen Studierenden ist einer der schönsten Aspekte meines Berufslebens.

Als Mitglied des Teams Liste Peter Pilz werde ich alles geben um Österreich noch attraktiver für Wissenschaft und Forschung werden zu lassen, auch international. Die besten Köpfe der Welt sollen nach Österreich kommen wollen. Derzeit wählen viele den gegenteiligen Weg. Vor allem die jungen ForscherInnen haben es besonders schwer an Forschungsgelder zu kommen – die Folge ist: sie verlassen die Forschung. Ich werde für eine wesentlich höhere und nachhaltigere Finanzierung des FWF kämpfen.

Ich kandidiere in Salzburg, weil es mich seit 6 Jahren dorthin zieht. Gemeinsam mit meinen Kindern haben wir in Abtenau einen alten Bergbauernhof revitalisiert und bewirtschaften ihn mit Hilfe der Bauern in der Nachbarschaft. Salzburg ist meine neue Wahlheimat.

Meine Stärke ist die Wissenschaftskommunikation: es ist notwendig, dass neue Erkenntnisse der Wissenschaften für alle Menschen aufbereitet werden damit alle daran teilhaben können.

Ziele

  • dass die Mittel für den FWF und damit für die Grundlagenforschung von rund 200 auf 400 Mio € pro Jahr verdoppelt werden;
  • dass der FWF „Overheadkosten“ in der Höhe von durchschnittlich 25 % an die Universitäten zahlen kann, damit diese sich Forschung auch leisten können.
  • dass die Hochschulquote schnell auf 2 % des BIP erhöht wird;
  • dass sämtliche Kompetenzen von Wissenschaft und Forschung in einem eigenständigen Wissenschaftsministerium zusammengefasst werden.