Themen

  • Soziale Ungleichheit
  • Demokratisierung durch Bildung
  • Sensibiliesierung für nachhaltige Lebensstile

Peter Vogl

Als das tausendjährige Reich noch drei Wochen hatte, wurde ich in Mürzhofen, Obersteiermark geboren. Nach Besuch der Dorfschule in Allerheiligen habe ich drei Jahre Maler in Kindberg gelernt.
Der Gesellenprüfung folgte ein Jahr im Edelstahlwerk Böhler in Kapfenberg. Danach drei Jahre als Lackierer in Stuttgart und Umzug nach Berlin. Neben der zweijährigen Abendschule zur Meisterprüfung Arbeit als LKW Fahrer und Baumarktverkäufer. Mit der Meisterprüfung begannen achtzehn Jahre als selbstständiger Malermeister in Berlin und fünf Jahre Ausbildungsleiter in einem Modellversuch für Jugendliche mit sozialen und schulischen Defiziten. Der Regierungswechsel von Rot-Grün zu Schwarz bewirkte das Aus für diese innovative Ausbildungseinrichtung. Darauf folgte die Rückkehr nach Österreich.

Politischer Werdegang:
Der Umzug nach Berlin erfolgte 1968 auch aus politischen Gründen: Teilnahme an Demos gegen den Vietnamkrieg und Widerstand gegen Atomkraftwerke sowie der Einsatz für die Friedensbewegung. Die Konsequenz war die Teilnahme an der Gründung und spätere Mitarbeit bei der Alternativen Liste Berlin.
Wieder in Österreich Kampf gegen Umweltzerstörung und Wasserraubbau beim Grünen See.
Mitarbeit bei den steirischen Grünen, vier Jahre im Landesvorstand und 10 Jahre im Gemeinderat von Kapfenberg. Seit zwölf Jahren mit der Liste „Sozial gerechtes Kapfenberg-Peter Vogl“ im Kapfenberger Gemeinderat vertreten.

Warum Liste Pilz?

Mit Peter Pilz verbindet mich natürlich auch ein bisserl Sentimentalität: Erste Kandidatur in Kapfenberg mit Hedi Pilz, Peters Mutter, und gegenseitige Sympathie. Aber vor allem sehe ich in der Liste Pilz, die Chance — durch weitgehende Übereinstimmung von Inhalt und Form in allen Politikfeldern — Gesellschaft aktiv und positiv mitzugestalten.

Ziele

  • Soziale Ungleichheit – Armutsbekämpfung
    Aufgrund meiner jahrzehntelagen Praxis als Gemeinderat der drittgrößten Stadt der Steiermark (Kapfenberg) und meiner Beschäftigung mit zunehmender sozialer Ungleichheit in vielen Bereichen des sozialen Lebens, ist mir eine Umverteilungs- respektive Anerkennungspolitik ein besonders wichtiges Thema. In der Liste Pilz sehe ich eine Stärkung meiner moralischen und durchwegs humanistischen Grundwerte. Das Ziel einer Gesellschaft muss ganz klar der soziale Wohlstand aller Menschen sowie der soziale Friede sein. Dahingehend müssen Themen wie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, die Aufwertung des Ehrenamtes, etc. zwingend mitgedacht und mitdiskutiert werden. Ich persönlich werde nach wie vor (neben den theoretischen Diskursen) weiterhin praktische Hilfestellungen für sozial benachteiligte Menschen bieten.Demokratisierung durch Bildung
  • Die Einsparungen im Bereich der Bildung, der Kunst & Kultur führt über kurz oder lang dazu, dass einer Gesellschaft die Möglichkeit genommen wird, sich zum einen ausreichend zu informieren und Meinungen zu bilden, zum anderen wird der Bevölkerung verwehrt, Themen aus möglichst vielen Perspektiven wahrzunehmen. Bildung darf nichts kosten und die Politik muss Verantwortung für umfassende Informierung seiner Bürger_innen gewährleisten. Öffentliche Räume, in denen es möglich ist, sich kostenlos zu treffen und sich auszutauschen sind rar geworden. Vor allem die Schließungen von Bibliotheken – anstatt deren Ausbau, der Hebung der Attraktivität, der Umgestalten einer Bibliothek hin zu einem Begegnungszentrum, uvm. – trifft viele Menschen (vor allem Familien mit Kindern oder etwa Senior_innen) schwer. Deshalb plädieren wir dringend für ein bundesweites Bibliotheksgesetz, welches die Arbeit der zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Bibliothekar_innen unterstützt und jene nicht den Befindlichkeiten kommunaler Politik aussetzt. Bibliotheken können – mit ausreichender politischer Unterstützung – einen barrierefreien (Barriere Geld) und niederschwelligen Zugang zur Bildung für alle Mitglieder einer Gesellschaft schaffen. Bibliotheken sind Säulen des Wissens, des sozialen Miteinanders und Hüter des Kulturerbes Buch.
  • Sensibilisierung für nachhaltige Lebensstile am Beispiel Wasser und Urban Gardening:
    Des Weiteren liegt mir das Thema „Wasser“ sehr am Herzen. An erster Stelle steht hier der Schutz des Menschenrechtes auf (einen unbedingt leistbaren) Zugang zu sauberem Wasser, sowie ein striktes Nein zur Privatisierung dieses Naturgutes. Eine nachhaltige Nutzung von Regenwasser (etwa für die Toilettenspülung) soll zum einen Trinkwasser einsparen und zum anderen einen bewussteren Umgang mit Trinkwasser schaffen, um nur einen von zahlreichen Lösungsansätzen zu nennen. Außerdem stehen wir für den Schutz von Bodenausverkauf und Schutz des Bodens vor Monokultur; für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Bodens, einen bewussten Konsum landwirtschaftlicher Erzeugnisse, sowie für eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine Sensibilisierung für nachhaltige Lebensstile in Form von urbanem Gartenbau (urban gardening).