Themen

  • Bürgerbeteiligung
  • Crowdfunding / Alternativfinanzierung
  • Energiewende

  

Martha Bißmann

Ich wurde am 23.03.1980 in Graz als achtes von neun Kindern geboren. An der FH Burgenland habe ich 2006 meinen Abschluss als Dipl.Ing. (FH) in Energie- und Umweltmanagement gemacht.

Nach meinem Studium bin ich nach München gegangen und habe von dort aus EU-geförderte Großprojekte und Kampagnen im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energie (von 2007 – 2017) durchgeführt. Bei den über 100 Dienstreisen in Europa und Afrika habe ich viele wundervolle Begegnungen mit Menschen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen, gemacht.

2016 habe ich ein PhD-Studium in Internationalen Wirtschaftsbeziehungen begonnen. In meiner Forschung beschäftige ich mich mit dem Wiederaufbau in Syrien mithilfe von Bürgerbeteiligungsprozessen und Alternativfinanzierung.

Ich bin politische Quereinsteigerin, habe aber schon recht früh begonnen, mich politisch zu engagieren. Als Veranstalterin von Clubbing Events mit politischem Rahmenprogramm habe ich in Graz während meines Studiums die Kulturszene mitgestaltet. In dieser Zeit war ich auch Vorstandsmitglied der Grünen Akademie Steiermark (2003 – 2005). Außerdem war ich Anfang 2016 als Wahlkampfmanagerin im Präsidentschaftswahlkampf von Dr. Irmgard Griss tätig. Für die Kandidatur für die Liste Pilz bin ich in meine Heimat zurück gekehrt.

Warum Liste Pilz?

Ich habe lange überlegt, ob ich mich für diese Kandidatur von meinem erfüllenden Beruf trennen soll. Diesen Schritt wage ich nun aber beherzt, weil ich die einmalige Möglichkeit sehe, als unabhängige Nationalratsabgeordnete der Liste Peter Pilz meinen Beitrag dazu zu leisten, dass Österreich zum Innovationsstandort für nachhaltige Energie und gelebte Demokratie wird und das Vertrauen in die Politik gestärkt wird.

Meine Vision ist, dass wir wegweisend für andere Länder Europas Demokratie neu denken und leben, indem informierte Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zur Mitsprache und direkter Einflussnahme auf die parlamentarische Arbeit und den Gesetzgebungsprozess bekommen. Dadurch können wir wichtige Veränderungen, wie die Energiewende, schneller und besser erreichen.

Ziele

  • Ich werde mich für die Einrichtung einer Beratungsstelle zum Thema Crowdfunding / Alternativfinanzierung in allen offiziellen Beratungsstellen für GründerInnen und beim Förderservice der Wirtschaftskammern einsetzen. Österreich hat eines der innovativsten Alternativfinanzierungsgesetze, nur weiß das niemand.
  • Eine Steuernovelle, die den Anreiz für private Investoren in Österreich verbessert und das persönliche Risiko minimiert:

     

    a) Erweiterung der Darlehensmodelle mit attraktiveren Verträgen (als Ergänzung zu den Nachrangsdarlehen) nach skandinavischem Vorbild, wo der Kredit eines Privatinvestors dem Kredit einer Bank in der Rangreihenfolge gleichgestellt ist.

    b) Schaffung steuerlicher Anreize und Steuerbegünstigungen für Privatinvestoren, die „nach Steuern“ ihr Privatvermögen in Startups oder KMUs investieren. Diese Novelle würde einen > 25%igen Zuwachs bei Bottom-up Initiativen, wie Crowdfunding erwirken und die Finanzierungsbasis für KMU stärken.

  • Ich fordere den Totalausstieg aus fossiler Energie und importiertem Atomstrom in den Sektoren Energie, Wärme und Mobilität bis 2030.

    Das erreichen wir durch den konsequenten Ausbau und die Förderung von Energiespeichersystemen, sowie einer Stabilisierung des Stromnetzes.