Themen

  • Transparenz
  • Handel
  • Arbeit

Mario Wieser

Ich komme aus Sattledt in Oberösterreich und bin Jahrgang 1986. Vom Beruf bin ich seit eineinhalb Jahren Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates in einem größeren Unternehmen (zuständig für ca. 1500 Angestellte). Davor war ich im selben Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung tätig und habe hier auch meine Lehre zum Elektroniker absolviert. Politisch war ich von 2012 bis 2015 bei den Piraten tätig, wo ich zur Nationalratswahl 2013 auch Spitzenkandidat war.

Ich habe Peter Pilz immer als Kämpfer für die gute Sache in für mich wichtigen Themen wahrgenommen (Anti-Korruption, Kampf gegen Überwachung) und möchte unbedingt, dass er Teil des Nationalrates bleibt. Jetzt besteht außerdem die Chance, dass mit ihm auch weitere engagierte Menschen unabhängig von trägen Parteiapparaten einziehen. Eine starke und frische Kraft als Stimme der Vernunft wird es im nächsten Nationalrat unbedingt brauchen.

Meine Ziele: Transparenter Staat statt gläserner Bürger – Mit zunehmender Digitalisierung werden immer mehr persönliche Daten verarbeitet. Unsere Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre soll wieder gestärkt werden, die Menschen sollen wieder die Kontrolle über ihre eigenen Daten bekommen. Staatliche Schnüffeleiphantasien haben in einer freien Demokratie nichts verloren. Datenschutz ist Menschenschutz, hier braucht es klare Regeln und scharfe Sanktionen bei Nichteinhaltung. Außerdem braucht es ein Informationsfreiheitsgesetz samt Abschaffung des Amtsgeheimnisses und ein klares Bekenntnis zu OpenData. Keine Chance für Korruption!

Gerechter Handel statt Freihandel mit Konzernprivilegien – Nein zu TTIP, CETA, TiSA. Gehen wir vom Abwehrkampf in die Offensive. Es braucht ein multinationales Fair-Handelsabkommen: Demokratische Kontrolle des Handels. Internationele Arbeitschutz-Normen ausbauen und stärken. Regionaler und ökologischer wirtschaften. Menschenrechte und Umweltschutz vor Profit.

Gute Arbeit für gutes Geld – Während die einen arbeitslos sind, rackern sich die anderen ins Burnout. Arbeit muss gerechter verteilt werden – das heißt Arbeitszeitreduzierung. Ich will nicht Förderungsprogramme für irgendwelche Arbeitsplätze, sondern für gute – Arbeit muss mit Familie vereinbar sein, ein gerechtes Stück vom Gewinn einbringen und so gestaltet sein, dass die Menschen gesund in Pension gehen können. Weitere Forderungen: Recht auf Weiterbildung als Chance für die Digitalisierung, mehr Transparenz und eine Untergrenze für All-In-Verträge, Verfallsfristen unter 3 Jahren abschaffen, volle Anrechnung von Karenzzeiten, Recht auf Papamonat, 1700 € Mindestlohn.