Themen

  • Gesundheit & Fitness
  • Pflege
  • Bildung

Gabriele Jarisch

  • Studium an der Universität Salzburg Master of Science „Health and Fitness“
  • 1991 Verleihung des Diploms – Diplomierte Orthoptistin durch die „Akademie für den orthoptischen Dienst“
  • seit 1993 Orthoptistin in augenärztlichen Ordinationen
  • 2004 Registrierung als freiberufliche Orthoptistin
  • 2004 – 2006 Durchführung orthoptischer Screenings in Kindergärten und Reihenuntersuchungen in Wiener Privatschulen
  • 2005 – 2008 Gründung und Leitung des MTD-Zentrums (Praxisgemeinschaft Orthoptik, Diätologie und Physiotherapie), 1180 Wien
  • 2006 Diplomerwerb als Legasthenietrainerin

Berufspolitische Tätigkeit

  • 2007 – 2010 Vorstandsmitglied d. Berufsverbandes orthoptik austria Leitung des Ressorts Lobbying und PR
  • 2013 – 2016 Vizepräsidentin des Berufsverbandes orthoptik austria

Warum Liste Pilz?

Peter Pilz deckt die Korruption in der Politik auf. Ich möchte die Probleme im Gesundheitssystem aufzeigen und zur Lösung dieser beitragen.

Ziele

  • Gesundheitsprävention – derzeit werden nicht einmal 2% der jährlichen Gesundsheitsausgaben dafür verwendet. Ich fordere mehr finanzielle und personelle Ressourcen, um Früherkennungsprogramme von z.B. Entwicklungsdefiziten unserer Kinder in Kindergärten und Schulen in allen 9 Bundesländern flächendeckend und unter gleichen Qualitätskriterien anbieten zu können. Rückenschmerzen stellen mittlerweile ein volkswirtschaftliches Problem dar, denn sie sind der häufigste Grund für Abwesenheit vom Arbeitsplatz der 45-jährigen. Der Ernährungs- und Alterszustand unserer Bevölkerung sowie Immobilitsation sind die 3 Hauptproblemfelder der Bewegungsmedizin und somit Auslöser dieser Volkskrankheit. Hier sind Präventivmaßnahmen in Form von Bewegungsprogrammen von dringender Notwendigkeit. Die demographische Entwicklung zeigt, dass wir immer älter werden. Es geht um die Bewahrung eines selbständigen, unabhängigen Lebens im Alter. Daher sind auch hier rechtzeitig Präventivmaßnahmen zu setzen. Ein chronisch kranker Senior verursacht 7-fach höhere Kosten als ein gesunder Senior.
  • Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung muss gestärkt werden. Gesundheitserziehung in Bildungseinrichtungen ist notwendig. Die jungen Menschen müssen wissen, warum sie selbst etwas für den Erhalt ihrer Gesundheit tun müssen, warum Vorbeugen besser als Heilen ist, warum Bewegung im Kindesalter Osteoporose im Alter vorbeugt, warum die gesunde Jause wichtig und was darunter zu verstehen ist. Der österreichische Ernährungsbericht zeigt, dass 24% der Pflichtschülerinnen und Schüler übergewichtig oder adipös sind. Übergewicht kann zu Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes (mit einhergehender Erblindung), Tumorerkrankungen etc. führen. Jeder Einzelne von uns soll wissen, wie er/sie gesundheit leben kann.
  • Primary Health Care Zentren sind die Zukunft der Erstversorgung und Behandlung kranker und chronisch kranker Menschen, wenn es nach den derzeit Verantwortlichen geht. Das bedeutet, dass ÄrztInnen mit Personen nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe (OrthoptistInnen, LogopädInnen, DiätologInnen, PsychotherapeutInnen, Pflegeberufen, etc.) im Interesse der PatientInnen zusammenarbeiten werden. Noch immer können nicht alle genannten Berufsgruppen von den PatientInnen mit der e-card konsultiert werden. Ich fordere die notwendige Änderung im ASVG, damit alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen über die e-card abgerechnet werden können und gesundheitliche Chancengleichheit gewährleistet ist.
  • Zuletzt fordere ich effizientere Verteilung finanzieller und personeller Ressourcen in unseren Krankenhäusern (zur Verkürzung von Wartezeiten für Operationen, mehr Psychotherapieplätze vor allem für Kinder und Jugendliche).