Themen

  • Zeitgemäße Kulturpolitik
  • Neue Arbeit

Clara Gallistl

Mein Name ist Clara Gallistl (Mag.a). Seit 10 Jahren bin ich im Kunst- und Kulturbereich tätig. Erste Erfahrungen in diesem Bereich konnte ich schon während des Germanistik-Studiums als Dramaturgieassistentin am Wiener Burgtheater sammeln. Nach der Auszeichnung mit dem Startstipendium für Kulturmanagement wurde ich 2016 für einen Dramatiker_innenpreis nominiert und gewann 2017 den Publikumspreis für mein Stück „Gold Schlamm Entertainment“. Mein Stück „Süße Wiener Dunkelheit“ wird derzeit von der Klimt Foundation in Seewalchen am Attersee gezeigt.

Neben meiner Tätigkeit als Kulturmanagerin bin ich auch politisch aktiv und gründete beispielsweise den Verein „Neue Wiener Theaterkritik“ zur Thematisierung der oft prekären Arbeitsbedingungen junger Kreativer, Künstler_innen und Kulturschaffender sowie die mangelnde Publikumsentwicklung. Zentrale Werte, die mich dabei sowohl im Kultur- als auch im politischen Bereich begleiten sind: Solidarität, Transparenz, Demokratie und Diversität. Auf diesen Fundamenten lässt sich die Zukunft bauen!

Warum Liste Pilz?
Ich kandidiere für den Nationalrat im Bereich Kulturpolitik und Neue Arbeit, weil ich die Möglichkeit erhalten habe, uneingeschränkt selbstbestimmt, ohne Parteimitgliedschaft und völlig unabhängig für meine Themen auf Regional-, Landes- und Bundesebene arbeiten zu können.

Mein ehemaliger Arbeitgeber, Peter Kolba, hat mich zunächst mit der Idee angesprochen, danach habe ich Peter Pilz, Wolfgang Zinggl und Daniela Holzinger getroffen. Mir wurde in allen Gesprächen mit Wertschätzung, Respekt und Unterstützung begegnet.

Nach vielen weiteren Gesprächen mit Kreativen, Kunst- und Kulturschaffenden war für mich klar, dass ich das Angebot wahrnehmen möchte, um meiner Generation eine Stimme zu geben. Im Bereich der Neuen Selbstständigkeit muss sich viel verändern und ich möchte mich im Nationalrat für die rasche Umsetzung der Lösungen einsetzen.

Jungen Kreativen, Kunst- und Kulturarbeiter_innen werden massive Steine in den Weg gelegt, obwohl wir zentrale gesellschaftliche Arbeit leisten. Wir garantieren nicht nur die hohe kulturelle Bedeutung Österreichs in Fachkreisen, sondern produzieren Kulturgüter, beispielsweise in der Musikindustrie, die unserem Land zu internationalem Renommee verhelfen. Dazu ermöglicht professionelle, teilhabende Kulturarbeit in Verbindung mit kritischer Sozialarbeit die soziale Sicherheit, nach der wir uns sehnen. Um diese Arbeit nachhaltig und menschenwürdig leisten zu können, müssen sich unsere Arbeitsbedingungen drastisch verbessern.

Das Kulturprekariat wird von keiner Partei vertreten. Unsere zentralen Probleme teilen selbstständige Geringverdiener_innen in allen Bereichen.

Ziele

Neue Selbstständigkeit

  • Hebung der Versicherungsgrenze (SVA)
  • Etablierung einer gesetzlichen Vertretung von atypisch Beschäftigten
  • Reform der Gewerbeordnung (endlich!)
  • Arbeitszeitregelung für angestellte Kunst- und Kulturschaffende
  • Leistbare Wirtschafts-Coachings für Nicht-WKO Mitglieder
  • Evaluierung der psychischen Belastung
  • Öffnung der Künstler_innensozialversicherung für Kulturschaffende

Zeitgemäße Kulturpolitik

  • Aufstockung der Fördervolumen
  • Absicherung von regionalen Vereinen durch Strukturförderung
  • Zentralisierung der Buchhaltung von staatlichen Förderungen
  • Regionalisierung von Kulturarbeit
  • Internationale Anbindung regionaler Kunst- und Kulturveranstaltungen
  • Evaluation und Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Künstler_innen und Kulturschaffenden
  • Förderung von Weiterbildung (Kulturmanagementförderung)
  • Abbau sozialer Schwellen im sgn. Hochkulturbereich
  • Diversität auf den Groß- und Mittelbühnen erhöhen
  • Engagement für Neues Publikum
  • Vernetzung von regionalem Kulturschaffen und internationale Anbindung.