Alma Zadic

Mag. Alma Zadic (33) ist in Bosnien-Herzegowina geboren und ist während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien als 10-jähriges Kind mit ihren Eltern nach Wien gekommen.

Sie hat Rechtswissenschaften an der Universität Wien sowie an der Columbia University in New York studiert. Als Rechtsanwältin hat sie in den letzten sechs Jahren in einer internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich der Konfliktlösung gearbeitet. Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Columbia University sowie der der Internationalen Organisation für Migration tätig.

Warum Liste Pilz?

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, welchen Unterschied eine gelungene Integration machen kann. Daher werde ich mich dafür einzusetzen, dass Integration den Stellenwert bekommt, den sie verdient.

Gelungene Integration entscheidet über unser friedliches Zusammenleben und die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft zu stellen hat, müssen früh erkannt werden. Dabei müssen wir pragmatisch und lösungsorientiert Probleme ansprechen und menschliche Lösungen umsetzen. Daher werde ich mich insbesondere in folgenden Bereichen einsetzen:

  • Integration darf nicht Nebenmaterie im Außen- oder Innenministerium werden, sondern muss ein eigenes Ministerium bekommen.
  • Der Schlüssel zur Integration liegt in Bildung – Sprachförderung und spezielle Ausbildung für Lehrkräfte müssen ausgebaut werden.
  • Integration darf nicht durch politischen und religiösen Extremismus erschwert und gefährdet werden.

Ziele

  • Ich will, dass Sprachförderung insbesondere für Kinder und Jugendliche umfassend ausgebaut wird und zusätzlich 2000 speziell ausgebildete Lehrkräfte mit Schwerpunkt Integration zur Verfügung gestellt werden.
  • Ich will, dass Schlüsselbereiche (z.B. Sicherheitsbehörden wie die Polizei) verstärkt zur Integration genutzt werden durch gezielte Aufnahme von Polizeischülerinnen und -schülern mit Einwanderungshintergrund.
  • In unserer Liste werden die Bereiche „Integration“ und „Sicherheitspolitik“ eng zusammenarbeiten, um die Integration nicht durch politischen und religiösen Extremismus zu gefährden.